Thorsten Kern - Rhein  I  Rhin  I  Rijn

26. Juni bis 24.August 2022

Die Galerie Martina Kaiser freut sich sehr, gleich zwei Ausstellungen zu eröffnen. So werden die beiden Fotokünstler Thorsten Kern und Tobias Grewe zeitgleich die Räume in der Bismarckstraße bespielen.
 
Beiden Künstlern ist die Fokussierung auf Details und besondere Ausschnitte gemein, die in ihrer extremen Vergrößerung bzw. einer ungewöhnlichen Formatgebung neue Wahrnehmungshorizonte ausschöpfen. Trotz ihres verbindenden Charakters entfalten sie eine ganz eigene ästhetische Aura - weshalb sie bewusst autark kuratiert und ausgestellt sind.

In „Rhein I Rhin I Rijn“ geht Thorsten Kern den unterschiedlichen Begrifflichkeiten, Rezeptionen und Anmutungen jenes Flusses auf die Spur, der vier Länder miteinander verbindet. Und sowohl mythologisch als auch im folkloristischen und industriellen Kontext in unserem Bewusstsein verankert ist. 

Thorsten Kern überprüft das sprichwörtliche Image des fließenden Riesen und folgt seinen archaisch-wilden Ursprüngen im schweizerischen Schaffhausen, über die unendliche Weite des Bodensees, den mäandernden Ufergrenzen in Strassburg, der romantischen Loreley und dem industriegeprägten Ruhrgebiet bis hin zu seiner finalen Mündung in die niederländische Nordsee. Dabei bannt er die verschiedenen Antlitze des Rheins – mal pur, mal von Steinen und Stränden, mal von Kränen gesäumt - in extremen Ausschnitten auf nur wenige Zentimeter breite, aber im Verhältnis dazu überproportional hohe Flächen. Und schafft es gerade in dieser extremen visuellen Verknappung einen enormen Sog zu entfalten. Denn durch das reine Komprimat liefert der Kölner Fotokünstler das Momentum der Andeutung, in dessen Zuge wir uns das Gesamtbild selbst erschließen müssen. Und so das Image von Fluss und Abbild vor unserem geistigen Auge erweitern und vervollständigen. 
 
Eine Ergänzung zum Rhein-Zyklus bilden die erstmals ausgestellten Polaroids, die auf 24 x 30 cm vergrößert sind und in ihrer Konzentration auf die Fluidität, Dynamik und die Reflektionen des Rheinwassers einen so sinnlichen wie stimmigen Kontrast zu den Hauptarbeiten bilden. 
 
Thorsten Kern lebt und arbeitet in Köln, wobei er seine Motive weltweit aufspürt. Er ist seit 1998 als Fotokünstler tätig und setzt dabei auf die klassische Form der analogen Fotografie. Markenzeichen sind die extremen Formate, meist in schmalen Planken- oder Säulenausschnitten. Seine Werke sind in zahlreichen Sammlungen im In- und Ausland vertreten. 

 

Thorsten Kern

 

Black and Stripes

Eine Ausstellung im Rahmen des Photoszene-Festivals Köln 2019

Die Galerie Martina Kaiser freut sich sehr, den Kölner Fotografen Thorsten Kern mit seiner Ausstellung Black and Stripes in den Räumen der Galerie in der Bismarckstraße zeigen zu dürfen. 

Bereits im September letzen Jahres wurde die Serie Black and Stripes in der Flora Köln ausgestellt. Aufgrund der besonderen Raumumstände wurden einige Motive für die Flora neu gestaltet und im FineArtDirectPrinting als Unikate herausgegeben, so wie die 4-teilige und 12 Meter breite Rheinpanorama-Arbeit und die neue Serie Flora_Flora. Beide Serien werden nun auch in der Galerie gezeigt und wurden um neue Motive ergänzt.

Die Kreuzblume mit Domspitzen in Köln, ein Ausschnitt des Guggenheim Museums in New York, die Elbphilharmonie in Hamburg - es ist der besondere Blick, der die Arbeiten von Thorsten Kern kennzeichnet. Bekannten Motiven und Wahrzeichen ringt der Fotokünstler vollkommen neue, ungewöhnliche Perspektiven ab und schlägt damit visuelle Volten, indem er Sehgewohnheiten konsequent bricht und neue Sichtweisen installiert.

Extrem schmale Panoramen, mehrteilig zusammengesetzt, sind zu seinen Markenformen geworden. Dabei reizt er sowohl die optischen, als auch die technischen Möglichkeiten des Genres komplett aus. Ergänzt um Auslassungen, die seine Doppelbilder und Triptychen prägen, wird der Betrachter aufgefordert, über das Bild hinaus zu sehen, und es vor seinem geistigen Auge zu rekonstruieren. Somit wird auch der Raum zu einem gewichtigen Protagonisten im Prozess der Bildwahrwerdung.

„Beim Betrachten geht es um die Rekapitulation des eigenen Erlebens.“, sagt Thorsten Kern.

Dass dabei nichts manipuliert, nichts geschönt oder verfremdet ist, wirkt umso überraschender. Allein das unkonventionelle Format, die atypische Perspektive und gezielte Aussparungen definieren eine Bild- und Motivsprache, die artifiziell anmuten mag, aber immer der Wahrhaftigkeit verpflichtet ist. Dabei orientiert er sich an den Statuten der klassischen Handwerkskunst: Kern setzt ausschließlich auf analoge Fotografie und damit auf die Wertigkeit des traditionellen Mediums, das noch die Aura des Unikats verströmt. Auf die „Kernästhetik“ seiner Bilder arbeitet er geradezu kontemplativ hin; denn auch, wenn das zentrale Motiv von Beginn an feststeht, so feilt der Kölner mitunter jahrelang am endgültigen Ausschnitt. (Yorca Schmidt-Junker)

Für die Ausstellung hat Thorsten Kern eine Serie von Unikaten geschaffen, die das Werk der letzten 20 Jahre umfasst.

 

 

„cuts_both_ways“  - Neue Hamburger Arbeiten

Die Galerie Martina Kaiser freut sich sehr, erstmals zu Gast bei LEVY in Hamburg sein zu dürfen

Zum Auftakt zeigt der Kölner Fotograf Thorsten Kern neue Hamburger Arbeiten.

Es gibt wenige Städte in Deutschland, die eine solche Motivvielfalt aufweisen: Binnenalster, Elbphilharmonie, Hafen, Michel oder die Speicherstadt. Es ist der besondere Blick, der die Arbeiten von Kern kennzeichnet. Mit seinen extrem schmalen, oft mehrteiligen Panoramen ringt der Fotograf bekannten Motiven und Wahrzeichen vollkommen neue, ungewöhnliche Perspektiven ab. Dabei reizt er sowohl die optischen, als auch die technischen Möglichkeiten des Genres komplett aus. Ergänzt um Auslassungen, die seine Doppelbilder und Triptychen prägen, wird der Betrachter aufgefordert, über das Bild hinaus zu sehen und es vor seinem geistigen Auge zu rekonstruieren.

Überraschend ist, es wird nichts manipuliert, geschönt oder verfremdet. Allein das unkonventionelle Format, die atypische Perspektiven die gezielten Aussparungen definieren eine Bild- und Motivsprache, die artifiziell anmuten mag, aber immer der Wahrhaftigkeit verpflichtet ist. Dabei orientiert er sich an den Statuten der klassischen Handwerkskunst: Kern setzt ausschließlich auf analoge Fotografie und damit auf die Wertigkeit des traditionellen Mediums, das noch die Aura des Unikats verströmt. Auf die „Kernästhetik“ seiner Bilder arbeitet er geradezu kontemplativ hin; denn auch, wenn das zentrale Motiv von Beginn an feststeht, so feilt er mitunter jahrelang am endgültigen Ausschnitt.

Levy Galerie, Osterfeldstraße 6, 22529 Hamburg Eppendorf


Bismarckstrasse 50
50672 Köln
mk@galeriemartinakaiser.de
0178 78 33 990

Di - Fr 13.00 - 18.00
Sa   12.00 - 16.00 unV.

 

Kunst macht glücklich und verbindet - Wir sind wieder für Sie da! Und freuen uns auf Ihren Besuch.

Bismarckstrasse 50:
Aktuelle Ausstellung - 
Zhuang Hong Yi – In Bloom
Unterstützt durch Neustart Kultur.

Flora Köln:
Aktuelle Ausstellung    - Simonetta Casasola und Umberto Ciceri - L.O.V.E -
bis September 2021